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SAP 90er Jahre

 

Liebe Freunde, Geschäftspartner, Kollegen und Interessenten unserer Gesundheitsseminare. Sie werden sich sicher über diese Zeilen an dieser Stelle hier wundern. Gerne erkläre ich allen Lesern diese Situation ausführlich.

Am Freitag, den 29.09.2017 erreichte mich um 07:17 Uhr eine E-Mail mit folgendem Text:

 

Bis Du es?  Wir haben lange nach Dir gesucht.  

 

Betreff: SAP 90er Jahre                                                            

Absender: bwalter42@yahoo.com (E-Mail-Adresse ist nicht echt)

 

Ca. einen Monat später erhielt ich 2 anonyme Briefe, einen an unser Institut in Leimen bei Heidelberg und den anderen an meine Privatadresse.

Am 30.12.2017 dann 3 weitere anonyme Briefe vom gleichen Verfasser.

Die Inhalte der Briefe, sind verletzend, beleidigend und erfüllen gleich mehrere Straftatbestände

  • Beleidigung / üble Nachrede / Verleumdung (§§ 185ff StGB)
  • falsche Anschuldigung (§ 164 StGB)
  • Bedrohung (auch nach § 241 StGB)
  • öffentliche Verleumdung/Bedrohung
  • Erpressung (§ 253 StGB) = Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung
  • Verrat von Betriebsgeheimnissen = Lebenslauf (§ 120 Betriebsverfassungsgesetz)

Unter dem Deckmantel der Organisation „ANONYMOUS“ (mit Logo) versucht sich eine mir damals nahestehende Person (vor 20 Jahren) der Erpressung und Rufmord.

Erklärung dazu: In den 90er Jahren habe ich bei der Bank für Gemeinwirtschaft in Frankfurt gearbeitet und bin 1995 dann zu dem Softwarekonzern SAP in Walldorf gewechselt. Eine meiner schlechtesten Entscheidungen in meinem Leben. Aufgrund von Gefälligkeitsleistungen der damaligen Vorstandschaft, wurden Freunde von Bekannten und dessen Freunde eingestellt, die sehr oft nicht dem Anforderungsprofil der ausgeschriebenen Position entsprochen hatten. Das Umgangsniveau in den verschiedenen Abteilungen war dann entsprechend sozialschwach, was vom Mitarbeiter über die Kunden wirklich jeder bemerkt hatte. Lange Rede, kurzer Sinn: Im Jahr 2000 habe ich SAP verlassen und mich voll und ganz der Aufgabe gewidmet, die ich eigentlich am besten konnte: SEMINARE !  Für Ärzte und deren Belegschaft habe ich lange Zeit Seminare zu dem Thema „Praxismanagement und Gesundheit“ in ganz Deutschland veranstaltet, bis ich mich dazu entschlossen habe, noch einmal zu studieren. Als damals 38-jähriger habe ich Kognitionswissenschaft und Soziologie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg studiert und an der neurowissenschaftlichen Einrichtung der Universität (Neuroscience Bernstein Center) ausgiebig die Anatomie des menschlichen Gehirns erforscht. Im Lauf der nächsten 10 Jahre erfolgten parallel dazu sowie im Anschluss mehrere Fachstudiengänge mit zertifizierten Abschlüssen. Auch habe ich in dieser Zeit geheiratet.

Wieder zurück zu der Person, die es nach vergangenen 20 Jahren nicht verstehen kann, dass sich Lebensläufe und Namensbestandteile ändern können. Diese Person versucht in ihrer öffentlichen Darstellung meinen im Personalausweis eingetragenen Namen, sowie den größten Teil meiner Biografie nach dem Jahr 2000 als fragwürdig und haltlos hinzustellen. Diese anonyme Person listet aus der Personalakte von SAP akribisch genau meinen Lebenslauf bis zum Jahr 2000 mit der Formulierung „belegte Tatsachen“ auf. Meinen beruflichen und privaten Lebenslauf nach dem Jahr 2000 beleidigt und bestreitet diese Person mit einer kriminellen Energie, wie ich sie nur von 2 Personen von damals her kenne. Unterstellungen wie:

  •        Es liegen keine Beweise vor
  •        Keine Veröffentlichung gefunden
  •        Keine Belege dazu gefunden
  •        Keine Immatrikulationsbescheinigung (Studienbescheinigung) gefunden

kommen zum Ausdruck.

Hallo? Wer veröffentlicht seine Studienbescheinigungen oder Zeugnisse???

 

Und deshalb, ein paar persönliche Worte von mir:

Lieber anonymer Mensch. Ich bin mir nicht sicher, ob ich Mitleid und Mitgefühl für Sie haben soll oder nicht. Wer so etwas wie Sie macht, leidet unter Minderwertigkeitsgefühlen und Geltungsdrang. Es wird immer Menschen geben, die eine gute Ausbildung absolvieren und Menschen, die sich nicht einen Millimeter weitergebildet und somit weiterentwickelt haben. Sie müssen mir keine Briefe schreiben, in denen Sie mir ausführlich die Zulassungsvoraussetzungen für Therapeutenausbildungen bis ins kleinste Detail erläutern!!! Das müssen Sie wirklich nicht. Sie können sich das vielleicht in Ihrem einfachen Leben nicht vorstellen, aber all die Dinge, die Sie mir schreiben, weiß ich schon, denn ich habe Sie ja in den letzten 20 Jahren alle mit Erfolg durchlaufen. Und eines kann ich Ihnen Versprechen: Auf meinen beruflichen Werdegang, bin ich richtig stolz. Sie kennen doch sicher den Spruch: Wenn andere sich so verhalten wie Sie, dann habe ich alles richtig gemacht im Leben. Sie sind übrigens die einzige Person, die meine Vita nicht verkraftet. Das tut mir echt leid. Da ich auch persönliches Coaching anbiete, biete ich Ihnen an dieser Stelle an, Ihnen zu zeigen, wie man erfolgreich das eigene Leben gestalten kann. Bei dieser Gelegenheit wäre ich auch gerne bereit, Ihnen meine Diplome, Zeugnisse und Ausbildungsnachweise zu zeigen, damit Sie sich wieder Ihrem normalen Leben widmen können und mir und der Öffentlichkeit keine zeitaufwendigen Briefe mehr schreiben müssen.

Als Therapeut mit drei verschiedenen Fachrichtungen, bin ich mir im Klaren darüber, dass Sie diese Zeilen kränken und verärgern werden. Ich wollte aber explizit an dieser Stelle nicht mit der Wahrheit geizen. Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis.  Bei dieser Gelegenheit würde ich Ihnen dann auch zeigen, wie man im Internet richtig – ich meine wirklich richtig- recherchiert, um das gewünschte Ergebnis zu bekommen. Dann müssen Sie sich auch nicht mehr vor anderen lächerlich machen.

Und noch etwas. Das Letze, und damit meine ich tatsächlich das aller letzte Mittel, dass ich anwenden würde, um jemanden anzuschwärzen wäre, Ihre feige Art, sich anonym zu verstecken, wie ein kleines Kind oder ein kranker Erwachsener. Und noch etwas. Hätten Sie im Internet richtig nachgeschaut, dann wüssten Sie, dass ich Anonymous finanziell unterstütze. Also lassen Sie das anmaßende Verhalten, Sie hätten auch nur irgendwas mit der Organisation zu tun. Ich habe mir erlaubt, alle Ihre Briefe auch an Anonymous weiterzugeben.

Auch weitergegeben bedeutet in diesem Fall noch folgendes:

Ich habe das ganze vor einem Monat an meinen Anwalt übergeben, der es bereits der Staatsanwaltschaft Heidelberg weitergeleitet hat. Die Begründung war relativ einfach: Straftatbestände siehe oben! Wie Sie sicher wissen, muss dann das Gesetz automatisch tätig werden. Die E-Mail-Adresse "bwalter42@yahoo.com", ob ECHT oder FALSCH, wurde von einer ganz bestimmten IP-Adresse verschickt und irgendwann gelistet. Das Ergebnis ist noch offen, wird aber bald kommen. Die 3 kreativen Schreiben vom 30.12.2017 habe ich auch schon der zuständigen Stelle übermittelt. Ich gehe nicht davon aus, dass es auf dem Umschlag bzw. auf dem Brief selbst Fingerabdrücke geben wird. Diesen Fehler traue ich Ihnen nicht zu. Was ich Ihnen aber zutraue ist, dass Sie die Briefmarke mit Ihrer DNA (Speichel) versehen haben, ....  da fehlt es oft in den synaptischen Verbindungen der anonymen Briefeschreiber (hört sich doch irgendwie neurowissenschaftlich an oder?).

Außerdem: Anonyme Briefe enthalten mehr unbeabsichtigte Hinweise auf ihre Autoren, als allgemein angenommen. Hier haben wir in dieser Woche noch ein Graphologisches Gutachten in Auftrag gegeben. Der Gutachter wird diese Art und Weise des Ausdrucks mit Persönlichkeitsmerkmalen auf Ihrer eigenen Internetseite vergleichen. Wie bereits erwähnt, ist die Auswahl an möglicher Tatverdächtigen sehr sehr klein.

 

Vor Gericht würde man jetzt den Schluss "Plädoyer" nennen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir das tatsächlich LIVE erleben werden.

Ich habe heute noch mit dem Ermittlungsbeamten der zuständigen Behörde telefoniert, und ihm mitgeteilt, dass ich ihm am Dienstag (02.01.2018) zwei Videobänder vorbeibringe, auf dem Sie zu sehen sind. Als Sie in dieser Woche einen der Briefe persönlich eingeworfen haben, wurden Sie von der Kamera des gegenüberliegenden Unternehmens gut aufgezeichnet. Ich bekomme die Aufzeichnung morgen Mittag persönlich übergeben. Auch wenn die Uhrzeit außergewöhnlich für ein Industriegebiet ist und Sie alles versucht haben, um Ihr Gesicht zu verbergen, wie mir der Nachbar telefonisch bereits mitgeteilt hat, steht uns ein gutes Video zur Verfügung. Nach meiner Erfahrung kommen Menschen mit Ihrer kriminellen Energie nur selten mit ihrem eigenen Auto vorbei, und werfen anonyme Briefe in Briefkästen. Trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass Sie an diesem Tag, unmittelbar vorher, mindestens einmal durch unser Industriegebiet gefahren sind. Es gibt eine Firma am Anfang des Industriegebiets, die aus versicherungstechnischen Gründen ihre Laderampe ebenfalls Videoüberwachen muss. Rein zufällig werden da alle Fahrzeuge mit gut lesbarem Kennzeichen mit aufgenommen. Auch darüber freut sich der Ermittlungsbeamte, wie er mir bestätigte. Sie merken schon, wir nähern uns dem Ende . . . . .  und am Ende überlege ich mir genau, wie ich dann weiter mit der Situation umgehe.

 

Angebot: Ich gebe Ihnen bis zum Sonntag, den 21.01.2018 die Gelegenheit, sich bei mir in einem persönlichen Brief, diesmal mit Ihrem Namen, zu entschuldigen. Sollten Sie dies nicht für notwendig halten, wird mein Anwalt minderst 3, der am Anfang erwähnten Straftatbestände zur Anzeige bringen.

 

Karlheinz Greim-Fürstenberg